Die Bundnetzagentur (BNetzA) hat den Höchstwert für die Ausschreibungen Wind an Land im Jahr 2026 auf 7,25 Cent pro kWh festgelegt, also den Wert gegenüber dem Vorjahr (7,35 ct/kWh) nur geringfügig reduziert. Ohne die erneute Festlegung wären der Höchstwert wieder auf den im Erneuerbaren-Energien-Gesetz vorgesehenen, deutlich niedrigeren Wert (5,88 ct/kWh) zurückgefallen. Allerdings lag der aktuelle höchste Zuschlagswert in der Ausschreibung im November 2025 nur bei 6,12 Cent pro KWh, also weit unter dem neuen festgelegten Höchstwert.
Die BNetzA hat noch im alten Jahr die nächste Ausschreibung Wind an Land mit einem Volumen von 3.445.464 KW für den 1. Februar 2026 angesetzt. Dazu der Geschäftsführer Klaus Övermöhle: „Wir erwarten in der Ausschreibung wieder eine hohe Überzeichnung und weiter fallende Gebotszuschläge, aufgrund des hohen Wettbewerbs. Diese Situation wird sich in den folgenden Ausschreibungen sogar verschärfen, da ab Mai 2026 das Ausschreibungsvolumen auf 2.500.000 KW abgesenkt wird."
Daneben haben sich die politischen Verhältnisse in den letzten Monaten weiter stark zu Ungunsten der Windenergie verändert. Die Bundesregierung überarbeitet aktuell das EEG, welches voraussichtlich ab dem 01.01.2027 in der neuen Form gelten wird. Dazu Klaus Övermöhle: „Wir erwarten erhebliche Verschlechterungen im neuen EEG. Die Risiken des Betriebes von Windenergieanlagen werden weiter steigen, und wir sehen zukünftig Investitionen in Windparks für private Investoren mittlerweile sehr kritisch." Alle Beteiligten sollten sich frühzeitig darauf einstellen und Alternativen zum EEG andenken (z. B. Power Purchase Agreements/PPA's). Daneben ist die Kombination von größeren Windparks mit Batteriespeichern sicherlich eine sinnvolle Option, um Strom liefern zu können, wenn der Bedarf hoch ist und damit auch die Vergütung.
Auch international dürfte die Unterstützung der erneuerbaren Energien weiter nachlassen. Am 23. September 2025 sprach Donald Trump vor der UN-Vollversammlung in New York. Trump geißelte die Bemühungen der Vereinten Nationen für den Klimaschutz und bestritt rundheraus den menschengemachten Klimawandel: „Der Klimawandel – das ist der weltweit größte Betrug aller Zeiten", sagte er. Seine Rede war daneben, wie gewohnt, voller weiterer Falschbehauptungen.
Ein weiteres Indiz für diese negative Entwicklung waren die erneut enttäuschenden Ergebnisse der UN-Klimaschutzkonferenz COP30 im brasilianischen Belem, zu der die USA keine offizielle Delegation entsandte.
Wenn Sie Unterstützung bei der Preisfindung in den Ausschreibungen Wind an Land benötigen, steht Ihnen der Geschäftsführer Klaus Övermöhle gerne persönlich als Berater, auf erfolgsabhängiger Basis, zur Verfügung. Das bedeutet für den Kunden, dass die Vergütung nur fällig wird, wenn das Preisgebot erfolgreich war und das Windprojekt einen Zuschlag erhalten hat.


Die Firma Övermöhle Consult & Marketing verfügt seit mehr als 25 Jahren über Beratungskompetenz im Bereich Windenergie. Das Unternehmen erarbeitet gemeinsam mit seinen kleinen und mittelständischen Kunden Marktstrategien und unterstützt sie aktiv bei der Realisierung, damit die angestrebten Ziele schneller erreicht werden. Aufgrund der langjährigen Beratertätigkeit bestehen zu den meisten Windkraftprojektierern, aber auch zu vielen Herstellern und Zulieferern persönliche Kontakte, die in jede Zusammenarbeit eingebracht werden. Unsere langjährige Markterfahrung und gute Vernetzung in der Windbranche versetzt uns in die Lage, auch Ausschreibungsergebnisse treffsicher zu prognostizieren. Seit der ersten Ausschreibung im Jahr 2017 konnten von uns betreute Kunden Zuschläge für 158 Windprojekte mit 494 WEA und mehr als 2.700 MW erhalten. Daneben betreut die Firma in- und ausländische Investoren bei ihren Anlageentscheidungen. Övermöhle Consult & Marketing konnte bisher gemeinsam mit seinen Kunden 18 Windparks mit 107 Windenergieanlagen (222,8 MW) und einem Investitionsvolumen von 315 Mio. Euro erfolgreich vermarkten.
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